Typen, die einem sofort sympatisch sind
Letzte Woche am Presse-Buffet des Hamburger Tennis Masters Turniers am Rothenbaum. Ich sag’: “Ich hab’ null Ahnung, worum es beim Tennis geht“. Er lächelt freundlich und antwortet: “Meinst du, ich kenne mich mit Tennis aus?“…

[Foto: Presse-Raum des Hamburg Tennis Masters - 18.05.2008]
Supersympathisch, der Mann. David Mercer, 1968 Walisischer Doppel Team Champion, 1969 Captain der Nottingham University Manschaft und 1984 Schiedsrichter des Männer Einzel in Wimbledon. Nebenbei kompetenter Reporter für Fußball, Rugby, Rudern, Ski, Eislauf, Badminton, Snooker, Squash, Eishockey und American Football. Und ein absolut netter Typ.
Singalong.Blog Updates
Es gibt ihn noch, den “Rudelschrieb” (courtesy of the one and only Haarbueschel) des singalong.blog. Von asiatischem Gaga-Content bis zu den, inzwischen schon legendären, Berichten des Orangeblossomfestivalbueschels. Wollt’ ich nur mal gesagt haben.
Kabelsalat
Tennis ist die Fortsetzung des Rock’n'Roll mit anderen Mitteln…

[ATP Tennis Masters Hamburg - Gearhouse Broadcast]
Kleines Besteck revisited
Der Gig gestern war toll. Diesmal stand auf der Bühne das kleine Besteck. Meine alte Yamaha APX Mini, ein kleiner Park 10 Amp, der einfach nur rumstand, weil’s direkt in die neue P.A. des Clubs am Donnerstag ging und Krimskrams. Edirol Recorder, JetSlide, Codein Bottleneck, Dunlop Brass Bottleneck, Kasho und Dunlop Plecs, Ernie Ball Thumbpicks und der Leatherman für den Notfall.
Heute mal das kleine Besteck…
… ist ja auch ein kleiner Club. Nicht nur am Donnerstag. Der Club am Donnerstag. In der sonnenüberfluteten Bucht von Bergedorf ankert heute das Loveboat. Mit kleinem Besteck und großen Gästen. Und der doppelten Carmelita…

Twittern war gestern…
… ab heute wird gez(w)ettelt:

[via Twitter/dasistdasende]
Dieser Blogbeitrag enthält weniger als 140 Zeichen und läßt sich problemlos an Nokia Mobiltelefone faxen.
Eigentlich tolles Mopedwetter… [Update]

… wenn einem nicht, während der Fahrt, die Schrauben von der Lichtmaschine Anlasser abfaulen würden. Super, Schrauben futsch, ich zwei linke Hände und null Plan, wie ich die Kette wieder auf das LichtmaschinenAnlasser-Ritzel bekomme…
Update: Erst jetzt gesehen: eine der beiden Halteschrauben der Lichtmaschine des Anlassers ist abgerissen. Die andere hat sich dann wohl losvibriert. Und ich bekomm den Seitendeckel vom Motor nicht ab. Fuckfuckfuck….
Update II Die Lichtmaschine ist gar keine Lichtmaschine, sondern der Anlasser. Man lernt ja nie aus.
Update III Seitendeckel vom Motor ist ab. Fein. Wurde durch einen Magneten gehalten. Steuerkette vom Anlasser ab, Deckel wieder drauf und Kickstart my ass… Soweit so fein. Jetzt muss sie nur noch in die Werkstatt.
Notizblog No.48 - Twitter TV
Ganz nett geworden, diese Twittervision Deutschland-Karte, wenn nur diese nervenden aufpoppenden Sprechblasen nicht wären. Selbst auf den Färöer Inseln hat man keine Ruhe.
Chris Whitley 3rd Annual Memorial Celebration

Wäre ich am Samstag nicht in Hamburg, sondern in Bellows Falls, Vermont, würde ich ins Opera House gehen. Alejandro Escovedo, Vernon Reid, Dan und Trixie Whitley und Melissa Sheehan erinnern an Chris Whitley.
[via Dan Whitley Newsletter]
Notizblog No.47: eiSpace
Die Mobil-Version von Myspace saugt große Zeit, zumindest auf dem iPhone/Touch. Noch. Das sieht doch schon mal ganz vielversprechend aus:
[via Twitter/jakemarsh]
Burkhard Zeller 1977-2008
Wir sind uns nicht oft begegnet. Aber ich durfte ein schönes Stück Musik mit dir teilen. Heute lese ich im Aussensaiter-Forum, dass du nach kurzer, schwerer Krankheit von uns gegangen bist. Viel zu früh. Danke, Burke, das ich dich kennenlernen durfte.

Aussenjam No.8 Music Backing: Scott Lerner - Guitars: Boogie & Burke
Twitter - Die Interviews

So fing die Twitterei bei mir an, am 2. Mai letzten Jahres. Seit dem habe ich pro Tag ca. 3,25 Tweets in die Welt gezwitschert. Wahrscheinlich habe ich eher selten die 140 Zeichen pro Nachricht ausgenutzt. Noch seltener habe ich Twitter mit dem mobilen Sprechknochen genutzt. Es kam auch mal vor, dass ich 14 Tage überhaupt nichts getwittert habe. Missen möchte ich das Netzgrundrauschen via Twitter trotzdem, zumindest momentan, nicht mehr. Leider hat sich im engeren Freundeskreis Twitter (noch?) nicht etablieren können. Meinen Lieblingstrommler habe ich zwar das eine oder andere mal mit Twitterlinks per Mail versorgt, aber es fehlt ihm wahrscheinlich schlicht an der Zeit sich mit dem Twittergedöhns auseinanderzusetzen. Leider. Und der Captain hat nach seinem ersten Tweet sein Passwort verlegt und verabschiedete sich nach dem Diktat in den Urlaub. Immerhin hat das @Loveboats einen eigenen Account. Gefreut habe ich mich, dass wenigstens @OnkelToby twittert. Und die Hoffnung, dass sich Onkel Tom auch noch vom Gezwitscher anstecken lässt, habe ich auch noch nicht aufgegeben. Vielleicht wecken ja die 8 Twitter-Interviews, die @CemB aka Cem Basman geführt hat, ein wenig die Neugierde? Besser kann man das Twitterdingens eigentlich nicht erklären.
Notizblog No.46 - Robert Basic does the math
Robert Basic does the math: Musiker und ihr gerechter Lohn. Courtney Love kam ihm da 8 Jahre zuvor: Courtney does the math. Nachwievor lesenswert, der Artikel von Frau Love. Ebenso der vom Robert.
Irrsinn!! Liebe Musiker, ich habe den Eindruck, dass ihr Euch habt besch… lassen…
Lokalnachrichten #22 Gezwitscherte Sturmwarnung (Update)

[Screenshot Twitter/mopo]
Die ersten Sturmschäden durch Twitter? Passt ja durchaus zu dem gestern verlinkten TAZ-Artikel zum Berliner Kahlschlag in der Hamburger Morgenpost und beim Namensvetterblognachbarn wurde unlängst ja auch schon über die Berliner Heuschrecken Synergieeffekte geschrieben.
Ich hatte gestern noch eher Unspannendes aus der Hamburger MoPo Redaktion erwartet. Sollte sich da doch mehr als nur ein laues Twitterlüftchen ankündigen?
Wetterbericht Update I:
Nach der Sturmwarnung herrscht dicke Luft bei der MoPo.
Update II:
Da die MOPO selber nicht darüber berichten darf, verweisen wir stattdessen auf http://snurl.com/23xai und http://snurl.com/23xac
[via Twitter/mopo]
Update III - 10.04.2008:
Die MoPo Redaktion twittert nicht. Stefan Büffel von media-ocean fragte in der Redaktion nach und Chefredakteur Frank Niggemeier antwortete:
Diese Mopo-Nummer auf Twitter ist ein reines Privatvergnügen (von wem auch immer) und hat mit der Redaktion offiziell nichts zu tun.
[Quelle: media-ocean]
Das Resumee, dass Cem Basman zieht, bringt es auf den Punkt, bzw. auf drei Punkte:
Erstens, nach den ersten Tweets welche Sympathien die Mopo in Hamburg als einzige lokale Alternative zur Springer-Tagespresse geniesst. Zweitens, wie einfach man mit den simplen Möglichkeiten von Twitter mobilisieren kann. Drittens, aber auch dass man wie überall im Internet (und auch ganz allgemein bei Veröffentlichungen) die vorgegebene Identität der Autorenschaft hinterfragen muss. Die Stimme hinter den Tweets war einfach zu menschlich für eine Redaktion. Schade eigentlich. Aber wer weiss, vielleicht ist diese Stimme ja nicht verstummt…
[Quelle: Cem Basmans Sprechblase]
Cem feiert heute übrigens sein Einjähriges. Seine Sprechblase ist seit 365 Tagen online und für mich längst mehr als nur ein Ersatz für eine Tageszeitung auf totem Holz. Vogel fliegt. Fisch schwimmt. Cem bloggt. Hoffentlich noch lange. Von hier aus schon mal ein fettes Dankeschön im voraus für das was da noch kommen möge.


